Gruppenfotos - eine Herausforderung
- Erstellt:
- Dienstag, 29. Dezember 2009
- Letzte Bearbeitung:
- nie
Antwort
Eine Gruppenaufnahme ist immer wieder eine Herausforderung für jeden Fotografen. Jede Person möchte auf dem Bild besonders gut aussehen und sich selbst ins rechte Licht rücken. Auf Familienportraits soll niemand „einfach nur stumpf“ abgelichtet werden, sondern es sollte auch das Wir-Gefühl zum Ausdruck gebracht werden.
Der Fotograf hat bei Gruppenfotos meistens mit vielen Leuten verschiedenen Alters zu tun. Ob Mutter, Vater, Kind, Großeltern, Onkel, Tante oder die erst sechs Monate alte Nichte, alle sollen und wollen gemeinsam den Zusammenhalt der Familie widerspiegeln. Das ist kein leichtes Unterfangen für einen Fotografen, der sich je nach Größe der Familie viele Gedanken zum Bildaufbau, Bildgestaltung und eventuellen Requisiten machen muss. Es gibt unendlich viel Gestaltungsmöglichkeiten und Techniken. In der digitalen Zeit braucht sich zum Glück kein Fotograf mehr Gedanken über das Endergebnis in schwarz-weiß, farbig oder sepiaton machen. Das erledigt die digitale Nachbearbeitung.
Mut zum Experimentiere bei Familieportraits bietet eine tolle Möglichkeit, mit einem ungewöhnlichen Bildaufbau ein nicht alltägliches Ergebnis zu produzieren. Einfach jeder Person auf das Set, vor den Hintergrund eine eigene Position einnehmen lassen. Hierdurch wird das Foto aufgelockert und jeder fühlt sich wohl beim Klick der Kamera. Das Shooting braucht auch nicht in einem Studio stattfinden. Meistens gelingen die besten Aufnahmen an einem gewohnten Platz der Gruppe bzw. Familie.
Allerdings sollte bei Familienportraits auf die Kleidung geachtet werden. Es sollte nicht bunt zusammengewürfelt aussehen und jede Person sollte mehr oder weniger einheitlich Kleidung tragen. Damit die Gesichter der einzelnen Person auch hervorgehen, sollte gedeckte Kleiderfarben gewählt werden. Zum Ergebnis kommt dann ein edles Aussehen jedes Einzelnen auf dem Bild.







